Adriana Rullmann Dipl.-math.  /  Kinesiologin

 "Sobald jemand Meister in einer Sache geworden ist, sollte er Schüler in einer neuen Sache werden "

(chinesisches Sprichwort)

           Splitter ... meines Lebens

 

1948 in Arad / Rumänien geboren, habe ich dort meine Kindheit verbracht, die zwar voller Entbehrungen, aber glücklich war, geprägt von liebevollen Eltern und harte Arbeit, nicht nur für die Schule, sondern auch um der Familie zu Helfen das tägliche Auskommen zu sichern.

 

Nach dem Abitur (1966) und das Erlangen des Diploms in Mathematik (1971), arbeitete ich ein Jahr lang als Mathematikerin in einem Forschungszentrum in Bukarest. 

Das war mir aber nichts. In einem Lehrerhaus aufgewachsen, wollte ich „zurück in die Schule“. Und so kam es, dass seit September 1972
zehn- bis zwanzigjährige Schüler und deren Eltern einen wahrlich großen Platz in meinem Leben einnehmen. 
 

 

Blutjung, übernahm ich 1974 die Leitung der deutschsprachigen Schule, an der ich tätig war. Nicht ganz freiwillig: Damals sagte ich „ich musste wollen“. Heute möchte ich diesen Abschnitt meines Lebens nicht missen, denn ich durfte erfahren, wie schleichend aber doch wie schnell es „einsam an der Spitze“ wird...  Viel, viel wichtiger: Ich bekam einen tiefen Einblick in der Funktionsweise des damaligen politischen Systems, ich war auf einmal tief in ihm verstrickt. 

 

Alles was ich gegenpolig, in der Schule und an der Uni einerseits und Zuhause andererseits, über die Politik im Lande gehört hatte, bekam auf ein mal eine andere, eine gewaltige Gewichtung. 

Das war ´s dann auch damit. Nach einem „Schlüsselgeschehen“ bin ich 1977 hier gelandet und konnte noch im selben Jahr wieder unterrichten. 

 

Ich könnte nun  nachzählen, wie viele Schüler und Eltern mir bisher 
„durch die Hand“ gegangen sind. Wichtiger ist aber, dass viele von ihnen mich an ihrem Werdegang teilhaben lassen ... 
Über die Hilfe die ich ihnen geben durfte und konnte denke ich oft nach, aus so manchen Lehrer-Schüler aber auch Lehrer-Eltern-Beziehung ist eine Freundschaft fürs Leben geworden. 

Zutiefst bin mit den Ehemaligen verbunden, mit denen ich nicht nur im Rahmen der Mathe- Begabtenförderung über Jahre hinweg ein umfangreiches Projekt durchführte, sondern auch von 1995 bis 1999 monatlich die Mathe-Zeitschrift „TAU“ herausgebracht habe. 
  In der Zwischenzeit, gerade das 2. Semester - Informatik  abgeschlossen (weil die ersten Apple´s Einzug in die Schule hielten), hat mich "das Leben" 1987 in den nächsten, mittlerweile vierten Krimi-Band gerissen und ich durfte erneut alles, aber auch alles  überdenken.

Beruflich hatte ich meinen Weg gefunden, doch privat? Privat, sollte es nicht das Zweitstudium sein...

 

Damit hat sich dann ein neuer, ein ganz anderer Weg aufgetan: seit 1999 Kinesiologin, seit 2004 Coaching in EFT (Emotional Freedom Technique), seit 2006 Reiki-Großmeister und Reiki-Lehrer (nach Dr. Mikao Usui).

Nie hätte ich geahnt, wie sehr die Kenntnissen auf diesen Gebieten mein berufliches Wirken in der Schule bereichern ...
  Und "nur" weil ich mich zur Selbtkontrolle bei meinen EFT - Seminaren gefilmt habe und dann aber das Video den Teilnehmern brennen wollte, gehe ich jetzt auf in den Feinheiten von Photoshop, Premiere, Encore, Illustrator, und wie all die Adobe´s heißen..., getreu dem Spruch "Sobald jemand Meister in einer Sache geworden ist, sollte er Schüler in einer neuen Sache werden ".

Und, weil "Schüler - sein" hilft Schüler zu verstehen, schließt sich der Kreis wieder ein mal.
Auch zum Computer, auch zu meinem TAU-Team, das mir schon damals, wenn auch nur "technisch", "über dem Kopf" wachsen wollte ... und wuchs!
"Schande über den Lehrer, dessen Schüler nicht besser werden als er es ist!" - auch von den Chinesen...

Übrigens, die Videos sind (noch) nicht gebrannt, weil das "alles" sooooo spannend ist und davon ablenkt ...

  Irgendwann ...
... irgendwann werde ich mein Französisch aufpolieren, öfter mal wieder den vernachlässigten Kopfhörer gegen mein nie gelerntes Radio- und Fachliteratur-Englisch einsetzen; Japanisch ruft - es ist nur noch ein Satz übrig; in Russisch hatte ich immerhin die Höchstnote - davon ist glatt gar nichts mehr da; sprechen in Niederländisch, schreiben in Deutsch, weil die Grammatik p
rotestiert - ob das, das wahre ist ??? ... 

Aber, alles der Reihe nach, alles zu seiner Zeit ...
  Und jetzt ...?
... jetzt wissen Sie,
was mich – in großen Schritten erzählt – geprägt hat ...