Adriana Rullmann Dipl.-math.  /  Kinesiologin
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"Mit der Aufarbeitung tiefer emotionaler Verletzungen hilft man
nicht nur sich selbst,
sondern auch Nachkommen und den Vorfahren, ja sogar den so genannten Verursacher. "

halte_2.gif (26523 Byte) Achtung
vor dem Unterbewusstsein

So sie die vorangehende Abschnitte gelesen haben und nun wissen, dass das Unterbewusstsein alles speichert, ermessen Sie nun selbst, was es bedeuten kann, wenn
     >     sich die Eltern sich nicht vertragen,
     >     sich die Eltern scheiden lassen,
     >     die Kinder in Ehekonflikte hineingezogen werden,
     >     der Kontakt mit den Großeltern gebrochen wird,
     >     ein Kind als Belastung empfunden wird,
und so weiter, und so weiter ...

Es ist allgemein bekannt, dass in der Schwangerschaft alle Gefühle der Eltern  vom Baby wahrgenommen werden.

Weniger bekannt ist, dass all diese Gefühle und auch die später erlebten vom Unterbewusstsein des Babys / des Kindes  gespeichert werden. Falls diese schwächende Gefühle sind, werden sie das Leben auch im Erwachsenenalter so lange beeinträchtigen, bis sie aufgelöst werden.

Folgende Beispiele zeigen weiter, wie weit die Möglichkeiten der seelischen Verletzung in der Schwangerschaft gespannt sind, wenn

  • eine Mutter eine Fehlgeburt oder Todgeburt durchlitten hat, bringt die folgende Schwangerschaft für das neue Baby meistens große Belastungen mit sich: All die Ängste der Mutter und auch des Vaters, es könnte sich so etwas Schreckliches wiederholen, nehmen dem neuen hilflosen und schutzbedürftigen Wesen die so wichtige Sicherheit.
     

  • nach Zeugung eine Mutter "mit Schrecken" bemerkt, dass sie schwanger ist.
     

  • eine Geliebte des Vaters oder ein Geliebter der Mutter die Beziehung gefährdet.
     

  • ein Vater erst zu seinem Kind steht, nachdem der Bluttest keine andere Möglichkeit zulässt.
     

  • eine Mutter bereits in der Schwangerschaft alle Vorkehrungen trifft, um das Kind nach der Geburt zur Adoption frei zu geben.
     

  • eine Mutter um einen Abtreibungstermin bemüht und nicht angenommen wird, weil das Baby schon zu groß ist.
     

  • wenn der Vater sich nur über einen Jungen freuen könnte, aber ein Mädchen unterwegs ist.

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Quelle: "NATUR UND HEILEN"  5/99 / Seite 276 ff / "Ganzheitliches Heilen durch Psycho-Kinesiologie (Im Dialog mit dem Unterbewusstsein)" /  Hans Stöber